Regel AB
R64
qo--Balneologisch-Effekt ist präfixspezifisch (Kontrolltest gg. o-/l-/t-)
0 Folios
0 Belege
✗ R43
Validiert Status
Formale Syntax / Bedingung
Der in R63 belegte Balneologisch-Verstärkungseffekt bei qo--Präfigierung zeigt sich bei o- nur schwach/uneinheitlich und bei l- gar nicht — kein generisches Präfigierungs-Artefakt, sondern an qo- als spezifisches Morphem gebunden.
t- kombiniert sich mit keinem der 12 Stämme (konsistent mit R4: t- = verbale Flexion, inkompatibel mit nominalen/partikelartigen Stämmen).
Empirische Evidenz
Kontrolltest an denselben 12 Stämmen (H-Layer, Stolfi-Tokenisierung): qo- 12/12 mit Bias-Zunahme, Ø Δ=+1,06; o- 8/12 Zunahme, 4/12 Abnahme, Ø Δ=+0,10; l- 5/11 Zunahme, 6/11 Abnahme, Ø Δ=−0,14 (kein Trend); t- 0/12 auswertbare Kombinationen; Beispiel Stamm l: bare 0,86 → qo+l 3,29 (Δ+2,43) vs. o+l 2,17 (Δ+1,31)