Illustration typeEinzelpflanze, vom unteren Foliorand bis etwa drei Viertel der Foliohöhe reichend; Grundrosette aus gefleckten Blättern, aufsteigender Stängel mit alternierenden Blättern und rötlich-orangen Knospen, faserige orange-tan Wurzel am unteren Rand.
Layout9 Paragraphen (P.1–P.9); zwei Textblöcke: oberer Block P.1–P.5 (Rosettenzone, keine {plant}-Unterbrechung; Zwischenkolophon P.5 tcheey=) und unterer Block P.6–P.9 (Knospenzone; P.6 ununterbrochen, P.7–P.9 durch {plant}-Marker unterbrochen; Schlusskolophon P.9 daiin=). Keine Titelzeile. Stolfi: "last three lines of the second paragraph are interrupted by the plant's flowers".
Plant morphology
RADIX
Orange-tan, am unteren Stängelende in mehrere feine Fasern auslaufend; Stängelbasis vor der Wurzel deutlich abgeknickt; textfrei.
CAULIS
Grün, aufrecht, schlank, mit deutlichem Knick an der Basis; oberes Drittel trägt alternierend kleine ovale Blätter.
FOLIA
Zweischichtige Rosette: äußerer Kranz aus größeren dunkelgrünen, innerer Kranz aus blasseren/weißlichen ovat-lanzettlichen Blättern; jedes Blatt mit einem einzelnen dunklen ovalen Fleck nahe der Spreitenmitte sowie fein bewimpertem Rand.
FLOS/FRUCTUS
Drei bis vier rötlich-orange ovale Knospen am oberen Stängeldrittel, in Form, Fleckmuster und bewimpertem Rand den Blättern entsprechend; Knospenzone unterbricht P.7–P.9 ({plant}-Marker).
SignalsFolio mit hoher Erstbeleg-Dichte (7 Lexikoneinträge): qopchy und otshol P.1 (je 4/4 Konsens): otshol = Zeichen des Todes; chkeey P.3 (4/4 präsenzbasiert); dchodaiin und tcheey= P.5 (Zwischenkolophon, 3/4 bzw. 4/4); sheod und sheodaiin P.6 (4/4 bzw. 3/4) bilden zusammen mit shodaiin eine dreifache Todesurteil-Häufung auf einer Zeile. Die Einzeltranskriptor-Lesart lshol (1/4, nur F) ist als Minderheitslesart verworfen; Mehrheitslesart oksholshol (C/H) bzw. oksholchol (U). dol.daiin= Schlusskolophon P.9. R60 Beleg 14 dokumentiert (orange-tan fibröse Wurzel ohne Text, ★★★★).