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Base data
- Register type
- Herbal
- Language class
- Currier B
- Scribe hand
- 2
- Botanical ID
- Persicaria bistorta
- Alternatives
- Polygonum sp.,Dracunculus vulgaris,Taxon indet.
- Petersen
- polygonum?, Bistorta?
- Pharmacology
- adstringierend, blutstillend; Rhizom-Dekokt gegen Durchfall und Entzündungen der Mundschleimhaut
Transcribers
- Sigla
- C · F · H · U P.1–P.16 (all paragraphs), n=4 — diverging: pdshaiiry, doly, lkeor, araiin, chesteyG P.1/P.3/P.4/P.6/P.9/P.10/P.11/P.12/P.13/P.14/P.15 (11 of 16) — diverging: teedy, derey, aiin, chy, pchdal
Rules
R1
qo- = וְ (Vav conjunctive) — ausschließlich Sprache B in Quires A+B 11 von 149 Token qo-initial (z. B. qot, qocthedy, qokar, qokchedy)
R2 o-Positionsdetermination ^o: 39 Token (z. B. or, otedy, opoldy); o wortintern: 44 Token (z. B. dalteoshy, arodl, lkeo)
R3 y-initiale Wörter = Imperfekt 3. Sg. Mask. P.3: ykaiin (5/5)
R8 -aiin als Suffix = עַיִן (Auge) diagnostisch -aiin=עַיִן: 3× (z. B. ykaiin, ytaiin, oraiin)
R11 Paragraphen-Ende mit = = Abschlussformel P.5: chtey= (4/4); P.9: ockhy= (3/5); P.16: chey= (3/4)
R14 {plant}-Marker: Strukturelle und pharmakologische Doppelfunktion RADIX textfrei; CAULIS textfrei; FOLIA textfrei; flos textfrei
R15 Paradigma-Wiederholungsreihen (×2–×5) P.4: qocthedy·qocthedy (Typ A); P.6: shedy·okedal·shedy (Typ B); P.14: chedy·okeedy·chedal·olkey·cheky·choal·chedy (Typ B)
R19 Intensivierungsrhetorik P.4: qocthedy·qocthedy (×2)
R37 R19-Intensivierungsschema für qo--Präfix-Wortgruppen ab Quire C P.16: qoky (4/4); P.12: qotedy (5/5)
R38 {plant}-Marker am Paragraphenanfang — neue Strukturvariante in Quire C {plant}-Marker am Paragraphenanfang (Quire B)
R40 Kurzwurzel-Konfidenzdeckel v2 P.8: daiin (3/4); P.1: or (5/5); P.5: or (4/4)
R41 Präfix-Hierarchie-Protokoll 5× korrekt geschichtete Präfixkette (opoldy (op-ol-), qocthedy (qo-c-), qokchedy (qo-k-), okeedy (o-k-) …)
R60 Pharmakologische Pflanzenteil-Annotation Farbsystem Ebene 1 inaktiv; Layout Typ irregular; RADIX textfrei; CAULIS textfrei; FOLIA textfrei (Korollar 3); flos textfrei
Iconographic analysis
Illustration type Zwei vollständige, nebeneinander gestellte Pflanzen ohne Hintergrundornamentik; die linke schlank und hochaufragend, die rechte breit ausladend.
Layout Ein zusammenhängender Textblock von sechzehn Zeilen füllt das obere Seitendrittel über die volle Schriftspiegelbreite. P.1–P.14 laufen ohne Aussparung durch. P.15 und P.16 sind gegenüber dem linken Schriftspiegelrand deutlich eingerückt und tragen einen initialen {plant}-Marker, da der Blütenkopf der linken Pflanze von links in ihre Zeilenhöhe hineinragt. Unterhalb der letzten Zeile beginnt die Illustrationszone, die die untere Seitenhälfte einnimmt.
Plant morphology
RADIX Zwei getrennte Wurzelsysteme. Links ein kräftig ockerbraun lavierter, bandförmiger Körper in drei übereinanderliegenden Windungen, der nach unten in einen dünn auslaufenden Fortsatz übergeht; das obere Ende ist als Tierkopf mit rundem Auge, spitz zulaufender Schnauze und aufgestellten Bögen ausgeführt, aus dem der Stängel austritt; entlang beider Außenkanten eine durchgehende Reihe feiner Borstenstriche, in den Windungen längliche unkolorierte Aussparungen mit kurzer Querschraffur. Rechts eine breite, blass olivgrüne Wurzelkrone, aus der ein dichtes Büschel von etwa fünfundzwanzig langen, schmalen, leicht gewellten Fasern nach unten und seitlich ausläuft; die Fasern teils mit blassgrünem Wisch laviert, teils nur als Federstrich ausgeführt; keine Verdickung, Knolle oder Verholzung.
CAULIS Links ein einzelner, unverzweigter dünner Stängel, der aus dem Kopfende des Wurzelkörpers senkrecht aufsteigt, blassgrün laviert ist, in zwei Höhen seitliche Blattansätze trägt und ohne Verzweigung bis zum endständigen Kopf durchläuft. Rechts sechs bis acht dünne, beige-ockerfarbene Stängellinien, die fächerartig aus einem gemeinsamen Ansatzpunkt oberhalb der Wurzelkrone divergieren; die äußeren biegen flach zur Seite aus, die mittleren steigen steil auf, im oberen Abschnitt verzweigen sich alle mehrfach gabelig.
FOLIA Links schmal-lanzettliche, ganzrandige Blätter mit spitzem Ende, in zwei Gruppen zu je drei bis vier Stück handförmig aus einem gemeinsamen Ansatz abstehend; Flächen kräftig grün ausgemalt, die Mittelrippe als heller unkolorierter Streifen ausgespart, Randkontur in brauner Tusche vorgezeichnet. Rechts dickliche, sichelförmig zurückgebogene Blätter, deren Spitze zu einem geschlossenen Häkchen einrollt; die Kontur ist durchgehend fein gekerbt-gebuchtet, die Fläche flächig dunkelgrün ausgemalt mit einzelnen unkolorierten Aufhellungen entlang der Innenkante. Dieselbe Hakenform erscheint in mehreren Größenstufen: als große Einzelblätter an den Stängelgabeln, als mittelgroße Blätter unmittelbar daneben und als stark verkleinerte, ring- bis kommaförmige Blättchen, die in Reihen die Blüten-/Fruchtkörper begleiten.
FLOS/FRUCTUS Links ein einzelner endständiger Kopf am Stängelende: eine gedrungene, cremeweiß belassene Kuppel mit unregelmäßig verteilten dunklen Punkten, umgeben von einem Kranz kleiner rundlicher Lappen und hinterfangen von zwei bis drei spitzen, grün lavierten Hüllblättern. Rechts sechs bis sieben gestielte, länglich-eiförmige Körper in Dreiergruppen an den Enden der gegabelten Stängel; Flächen blaugrau laviert, Umriss glatt und ohne eigene Bewehrung. Jeder Körper wird beidseits von zwei Reihen der stark verkleinerten Hakenblättchen begleitet, zwischen denen gerade Federstriche nach außen weisen.
Coloration Deckendes Grün für die Blattflächen beider Pflanzen; blassgrüne Lasur für Wurzelfasern und linken Stängel; Ockerbraun für den linken Wurzelkörper; Beige-Ocker für die rechten Stängel; Blaugrau für die Blüten-/Fruchtkörper. Konturen durchgehend in brauner Tusche, stellenweise von der Kolorierung überdeckt, stellenweise über sie hinausreichend.
REEDSCOLORS blue,green,tan