Umbelliferenwurzel; in der mittelalterlichen Pharmakologie karminativ, verdauungsfördernd und harntreibend eingesetzt; die Eryngium-Lesart verweist zusätzlich auf expektorierende und diuretische Verwendung der Mannstreu-Wurzel.
Illustration typeGanzseitige Einzelpflanze; der Textblock (P.1–P.11) steht im oberen und mittleren Seitenbereich, die Pflanze steigt zentral zur Wurzel ab.
LayoutElf Paragraphen (P.1–P.11) füllen den oberen und mittleren Textbereich. P.5 schließt medial mit einem =-Kolophon (cholky=), P.11 terminal mit einem =-Kolophon (shedy=). Alle übrigen Paragraphen enden auf Zeilentrenner (-). Die Pflanzenillustration ist nicht in den Textfluss segmentiert.
Plant morphology
RADIX
Kompakte, fibrös-knollige Faserwurzel mit dichtem Büschel feiner, nach unten gerichteter Wurzelfäden; braun-beige Tönung; keine anthropomorphe oder zoomorphe Ausformung; keine Rotfärbung.
CAULIS
Aufrechter, schlanker Zentralstiel von der Wurzelbasis aufsteigend; über die Bildhöhe durchlaufend.
FOLIA
Schmale, linear-lanzettliche, fein geteilte Blätter in paariger Anordnung entlang des Stiels; feingliedrige, fiederige Erscheinung; grüne Tönung (Reeds: green).
FLOS/FRUCTUS
Zwei globuläre, kopfige Blütenstände am Apex an gebogenen Stielen; bläulich-graue Tönung.
SignalsGanzseitige Einzelpflanze umbelliferen Typs; fibrös-knollige Faserwurzel, textfrei; schmale, fein gefiederte Blätter, textfrei; zwei globuläre, bläulich getönte apikale Blütenstände. Wurzel fibrös-knollig, nicht zoomorph/humanoid; kein Beleg für die Quire-E-Bryonia-Arbeitshypothese. Zwei =-Kolophon-Abschlüsse: P.5 medial (cholky=) und P.11 terminal (shedy=). C-Layer-Totalausfall in P.6 und P.7 (Platzhalterzeilen %%%); Analyse dort auf H/F/U gestützt. Divergenzzone P.5 Pos.5–10 durch überlagernde Merger (dy/dykey/kair/chedy/qokar/chekaly/cholky). Ausgeprägte qo-Formhäufung (qopchdy, qokchy, qokchdy, qokedar, qoldar, qokees, qokedy, qokeey, qokar). chechey über zwei Folios in Vollkonsens belegt (f34v P.5, f111v P.30): R43-Basis, jedoch ohne gesicherte Glosse, kein Lexikoneintrag. loees (P.2), yshos (P.11) und kedaiiin (P.3) folio-exklusiv in Vollkonsens; einzelfoliig, nicht lexikonfähig.